Praxis Dr. Christa Keding
Seelenheilkunde * Individualheilkunde
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warum Ätiodiagnostik?
Muskelreaktionstest
Stress-Release


warum Ätiodiagnostik?

Klinische Medizin setzt weitestgehend bei der Behandlung (Beseitigung) von Symptomen an – oder auf der Stufe, die unmittelbar unter der Symptombildung liegt (Enzyme, Hormone, Transmitter etc.). Selten wird sie dabei dem Ursprung einer Erkrankung gerecht, die bei gleichem Erscheinungsbild sehr unterschiedlich entstanden sein kann (Durchfall z.B. kann durch einen Infekt, durch Unverträglichkeiten, aber auch durch psychischen Stress ausgelöst werden). Die nicht ursachenorientierten Langzeitbehandlungen sind teuer und risikobehaftet. Der Selbstheilungsprozess des Organismus wird eher gestört als gefördert.

Komplementärmedizinische Regulationsmedizin greift tiefer, trifft aber nicht notwendigerweise den Kern einer Störung. Regulationsverfahren sind in der Regel aufwendig und in der Fülle der Angebote für Nicht-Insider schwer zu beurteilen hinsichtlich Indikation und Heilchancen.

Allgemeine gesunde Lebensführung gehört zwar zur Grundlage jeder Heilkunde, scheitert aber oft an mangelnder Orientierung in einer Vielzahl (sich teilweise widersprechender) Lehren und an der Motivation des Kranken zu radikalen Veränderungen „auf gut Glück“, d.h. ohne einen direkten Zusammenhang des Verhaltens mit den Symptomen nachvollziehen zu können. Unabhängig davon, gibt es zahlreiche Einflüsse, deren sich die Betroffenen gar nicht bewusst sind und die auch dem Therapeuten unbekannt sind.

Dass es jedoch Ursache-Wirkung-Beziehungen hinter Krankheiten gibt, bestreitet niemand. Die Vielfalt von Forschungsergebnissen und Hypothesen in klinischer und alternativer Medizin lässt jedoch individuelle Bezüge im Einzelfall vermissen. Man bleibt auf Mutmaßungen bzw. Versuch-und-Irrtum angewiesen. Und in der ungeheuren Komplexität potentiell pathogener Faktoren im Leben eines Menschen bleibt dann Ratlosigkeit, wo therapeutisch effizient angesetzt werden sollte (Lebensgewohnheiten, Ernährung, Umwelteinflüsse, psychosozialer Stress u.v.a.). So greifen Therapeuten am Ende wieder auf ihr vertrautes Repertoire zurück – und vergeben sich und dem Kranken eine große Chance.

Die Chance läge in einem Verfahren, das 1. individualisiert (auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten) und 2. spezifiziert (die relevanten Einflüsse nachweist) und damit Effizienz verspricht.

Ein solches Verfahren ist die Ätiodiagnostik. Sie bedient sich zum Nachweis eines Ursachenzusammenhangs (und den daraus folgenden therapeutischen Maßnahmen) eines idiomotorisch gesteuerten Muskelreaktionstests. Die Idiomotorik überträgt Informationen des vegetativen Nervensystems auf die Steuerung der Skelettmuskulatur und macht an deren Reaktionen unbewusste Abläufe „sichtbar“.

Im riesigen Pool potentieller Krankheitsursachen würde zwar der Muskelreaktionstest ein brillantes Instrument zur Individualisierung anbieten, aber eben aufgrund der Unüberschaubarkeit noch nicht wirklich praktikabel einzusetzen sein. Es bräuchte eine leicht zu handhabende Systematik.
Diese bietet die Ätiodiagnostik durch eine vereinfachende Kategorisierung krank machender Faktoren: Sie definiert vier Grundeinflüsse, die sich in ihrer Einwirkung auf den Organismus qualitativ unterscheiden und dementsprechend auch qualitativ verschiedene (nicht austauschbare) Heilmaßnahmen erfordern. So differenziert die Ätiodiagnostik nach den vier Kategorien 1. Struktur, Mechanik, 2. Chemie, Stoffwechsel, Funktion, 3. Energetik (Störherde, Strahlung u.ä.), 4. seelisch-geistige Hintergründe (Psychosomatik). Diese Zuordnung erfordert wenige Minuten Aufwand und liefert die entscheidende therapeutische Wegweisung. Indem nicht "in falsche Töpfe gegriffen" wird, werden Therapieodysseen vermieden. Patienten mit chronischen Krankheiten profitieren von diesem Verfahren ebenso wie diejenigen mit diagnostisch unklaren Beschwerden - wie aber auch deren Therapeuten und letztendlich ein entlastetes Gesundheitssystem...

Somit basiert die Ätiodiagnostik auf einem einerseits differenten Heilungsansatz (nämlich dem primären Ursachenverständnis in vier Kategorien pathogener Qualitäten) sowie dem für diese Nachweise erforderlichen Untersuchungsinstrument, dem idiomotorisch gesteuerten Muskelreaktionstest.
Empirisch haben sich beide Aspekte der Ätiodiagnostik im Laufe von 25 Praxisjahren bei Hunderten von Patienten bewährt, ebenso wie in der Anwendung bei uns ausgebildeter Therapeuten.

Der Forschung bieten sich nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse drei wesentliche Felder an:
1. Lässt sich die Hypothese verifizieren, dass ein Behandlungsansatz an den (idiomotorisch) nachgewiesenen Primärursachen a) jegliche Therapie vereinfacht, b) signifikant effizienter ist, c) vereinbar ist mit allen medizinischen Fachrichtungen?
2. Welche Prinzipien und Gesetze stecken wirklich hinter dem Muskelreaktionstest? (Es kursieren zahlreiche Hypothesen, die aber nicht durchweg der Prüfung standhalten oder nicht alle beim Muskelreaktionstest auftretenden Phänomene erklären können.)
3. Mit dem Muskelreaktionstest lässt sich zweifelsfrei eine Form der Gedanken-Kommunikaion nachweisen: Welche Herausforderungen oder Chancen gibt das in wissenschaftlicher Hinsicht?

Es ist an der Zeit, diese im Prinzip einfachen und doch so wirkungsvollen Elemente einer ursachenorientierten Heilkunde einer ernsthaften Prüfung zu unterziehen und sie bei Bewährung jeder Richtung klinischer und komplementärer Medizin zugänglich zu machen!


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